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April 27, 2013 / balkongezwitscher

Tomatenwachstum

Die Tomaten bereiten mir unglaublich viel Freude. Das Ausgeizen ist (neben dem Gießen) zu einer fast all-abendlichen Tätigkeit geworden. Die kleinen Seitentriebe wachsen irre schnell und ich habe es bei Vilma I an einem Punkt bereits verpasst, so dass sie nun zweitriebig weiterwächst. Aber als buschig wachsende Tomate verkraftet sie es hoffentlich. Diese produktive Cocktailtomate bildet immer neue Blüten, Fruchtansätze und Tomaten.

tomate2504

Vilma II zieht mittlerweile hinterher.

vilmaII2704

Auch die erste gelbe “Pearshaped” zeigt ganz kleine Blütenansätze.

pearshaped2704

Die anderen Tomaten- und Paprikapflanzen lassen sich Zeit und wachsen eher langsam. Aber das ist gut so, denn inzwischen stehen die Pflanzen – von gelegentlichen Ausflügen abgesehen – wieder auf den Fensterbänken und der Platz ist begrenzt. Außerdem sind die Sonnenstunden noch knapp bemessen und so hoffe ich, dass die bereits bestehenden Tomaten genügend Licht und Wärme zum Abreifen erhalten.

2013 ist das ist das erste Jahr, in dem ich dünge. Bis jetzt hatte ich immer ein komisches Gefühl, wenn ich hörte, dass Tomaten- und Paprikapflanzen gedüngt werden. Das kam mir “unnatürlich” vor. Nun blicke ich den Tatsachen ins Auge: Es sind Starkzehrer mit einem hohen Nährstoffbedarf!! Deswegen erhalten diese Pflanzen, da sie bereits fleißig Früchte produzieren, jede Woche einen verdünnten Schuss Flüssigdünger. Ich habe einen Dünger auf Pflanzenbasis (Zuckerrübenvinasse von Aries) gefunden, der zwar einen wirklich unangenehmen Geruch verströmt, aber insgesamt unbedenklich für Mensch, Pflanze und Boden ist.

Sehr ökologisch-korrekt und in Eigenproduktion herstellbar soll Brennnesseljauche sein. Dazu werden Brennnesseln zusammen mit Wasser in einem Gefäß vergoren. Diese Brühe kann nach zwei Wochen verdünnt verwendet werden. Freunde, die das Ansetzen von Brennnesseljauche ausprobiert haben, meinten jedoch, es würde sehr intensiv stinken und wäre nicht für den Balkon geeignet… In einem Gärtnerforum habe ich gelesen, dass es auch möglich ist, die zerkleinerten Brennnesselblätter in die Gefäße einzugraben oder mit ihnen zu mulchen. Das Mulchen klingt nach einer guten Idee und ich hoffe, dass ich auf unserem heutigen Spaziergang Brennnesseln finde. Ansonsten verbrauche ich erst einmal den gekauften Dünger und experimentiere dann weiter :-).

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